Rheinmetall: Ehrgeiziges Wachstumsziel für 2024 – Aktie schon ausgereizt?

Der deutsche Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall verkündete angesichts seiner gut gefüllten Auftragsbücher ehrgeizige Wachstumspläne für das laufende Jahr 2024. Das Unternehmen, das im DAX notiert ist, gab bekannt, dass der Umsatz voraussichtlich auf etwa zehn Milliarden Euro steigen werde. Damit übertrifft die Prognose leicht die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt eine geringere Umsatzsteigerung prognostiziert hatten. Gleichzeitig wird erwartet, dass die operative Gewinnmarge im Bereich von 14 bis 15 Prozent liegen wird. Rheinmetall verzeichnet derzeit einen beeindruckenden Auftragsbestand von 38,3 Milliarden Euro.
Im vergangenen Jahr verzeichnete Rheinmetall einen Umsatzanstieg von 12 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Trotz dieses beeindruckenden Wachstums verfehlte das Unternehmen sowohl seine eigene Prognose als auch die durchschnittlichen Erwartungen der Experten. Das operative Ergebnis stieg jedoch um beachtliche 19 Prozent auf einen Rekordwert von 918 Millionen Euro. Daraus resultierte eine operative Marge von 12,8 Prozent (Vorjahr 12 Prozent). Rheinmetall selbst hatte eine operative Marge von rund 12 Prozent angepeilt.
Für seine Aktionäre plant der Konzern eine Dividende von 5,70 Euro pro Aktie auszuschütten und damit rund 13 Prozent mehr als erwartet. Im Vorjahr zahlte Rheinmetall 4,30 Euro pro Aktie. Diese erhöhte Dividende spiegelt das solide, starke finanzielle Wachstum des Unternehmens wider und dürfte bei den Aktionären auf Zustimmung stoßen.
Andreas Wolf
Colin Langan, Analyst bei Wells Fargo, hat kürzlich die Bewertung der Tesla-Aktie von „Halten“ auf „Verkaufen“ herabgestuft und gleichzeitig das Kursziel deutlich von 200 auf 125 US-Dollar gesenkt – das ist eine beachtliche Reduzierung um gut 40 Prozent. Diese Einschätzung impliziert einen möglichen Rückgang der Tesla-Aktie um rund 30 Prozent im Vergleich zum aktuellen Kurs von 177,54 US-Dollar (Stand: Schlusskurs vom 12. März 2024).
Langan begründet seine pessimistische Haltung mit enttäuschenden Verkaufszahlen für Tesla in den kommenden Jahren, die er auf sinkende Erträge aufgrund von Preissenkungen zurückführt, die wiederum auf eine abnehmende Nachfrage zurückzuführen sind. Der Analyst erwartet kein Wachstum von 2023 bis 2024 und prognostiziert, dass die Auslieferungen in beiden Jahren bei 1,8 Millionen Fahrzeugen liegen werden. Er warnt vor einem stagnierenden Volumen im Jahr 2024 und einem Rückgang im Jahr 2025, bedingt durch die Preissenkungen, die zu niedrigeren Leasing-Restwerten, unzufriedenen Kunden und dem möglichen Verlust des Luxusmarken-Status führen könnten.
Des Weiteren äußert sich Langan auch skeptisch bezüglich der Finanzkennzahlen von Tesla. Er hat seine Umsatzerwartungen für 2024 und 2025 deutlich reduziert – von zuvor 102 Milliarden US-Dollar für 2024 und 118 Milliarden US-Dollar für 2025 auf nunmehr 91 Milliarden US-Dollar für 2024 und 96 Milliarden US-Dollar für 2025. Diese Prognosen liegen unterhalb des Wall-Street-Konsenses, der für die entsprechenden Jahre 110 Milliarden US-Dollar bzw. 131 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Zusätzlich erwartet Langan einen Gewinn je Aktie für 2024 und 2025 von lediglich 2 US-Dollar bzw. 1,90 US-Dollar, während die Konsensschätzungen bei 3,03 US-Dollar für 2024 und 4,16 US-Dollar für 2025 liegen – ein erheblicher Unterschied zu den Erwartungen des Analysten von Wells Fargo.
Samir Boyardan
Die Finanzmärkte präsentieren sich derzeit als bemerkenswert widerstandsfähig und hartnäckig, während sie sich einem komplexen Mix aus Unsicherheiten, Schuldenlast und geopolitischen Spannungen stellen. Trotz des anhaltenden Zinsdrucks und der ungelösten geopolitischen Konflikte setzen die Börsen ihren beeindruckenden Aufwärtstrend fort. Wenngleich die Inflation derzeit unter Kontrolle zu sein scheint, bleibt sie hartnäckig über dem angestrebten Zielwert von 2%. Die jüngsten Inflationsdaten deuten sogar auf einen leichten Anstieg hin, was die Sorge verstärkt, dass möglicherweise eine baldige Zinssenkung vom Tisch ist oder sogar eine weitere Zinsanhebung bevorsteht.
Neben den wirtschaftlichen Unsicherheiten bleibt die Lage im Nahen Osten weiterhin angespannt, was die Märkte zusätzlich belastet und potenzielle Risiken birgt. Ein entscheidender Termin, der von Großinstitutionen und Anlegern mit großer Spannung erwartet wird, ist der nächste Zinsentscheid während der FED-Sitzung am 20. März 2024. Doch trotz der anhaltenden Unsicherheiten und bevorstehenden Ereignisse setzen die Börsen ihren unaufhaltsamen Aufwärtstrend fort.
Erfahrene Marktbeobachter erkennen jedoch, dass dieser vermeintliche Höhenflug nicht von Dauer sein kann. Die Geschichte der Finanzmärkte lehrt uns, dass Korrekturen genauso unvermeidlich sind wie die anschließenden bullischen Gegenbewegungen, die oft zu neuen Rekordhöchstständen führen. Es ist von wesentlicher Bedeutung zu verstehen, dass die Börsen keine Einbahnstraße sind und dass Korrekturen zu einem gesunden und intakten Marktumfeld gehören, auch wenn die Märkte derzeit relativ stark erscheinen und sich immer wieder neue Rekordhöhen erklimmen.
Samir Boyardan
Die Zalando SE, einer der führenden Online-Modehändler Europas, hat heute ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal und damit das vergangene Bilanzjahr veröffentlicht. Die Investoren waren gespannt auf diese Veröffentlichung, um Einblicke in die Performance des Unternehmens und seine zukünftigen Perspektiven zu erhalten. In diesem Artikel werden wir die Jahresergebnisse analysieren, die aktuellen Trends und Herausforderungen bewerten und einen Ausblick auf die Zalando-Aktie geben.
Die Quartalszahlen von Zalando spiegeln eine starke Performance wider, die von einem robusten Umsatzwachstum und einer kontinuierlichen Expansion in verschiedenen Märkten geprägt ist. Im vergangenen Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei insbesondere das internationale Geschäft stark zulegte. Die Bruttomarge blieb und solle bis 2028 deutlich zulegen, was auf effizientes Kostenmanagement und eine starke Markenpräsenz hindeutet.
Zalando hat in vergangenen Quartal bedeutende Fortschritte bei der Umsetzung seiner Wachstumsstrategie erzielt. Das Unternehmen hat sein Produktangebot erweitert, neue Partnerschaften mit führenden Marken geschlossen und seine Logistik- und Lieferkapazitäten verbessert. Darüber hinaus hat Zalando in den Ausbau seines Technologie- und Innovationsbereichs investiert, um die Benutzererfahrung weiter zu verbessern und personalisierte Angebote anzubieten.
Trotz des positiven Umsatzwachstums bleibt Zalando nicht immun gegen Herausforderungen in der Branche. Der Online-Modehandel ist zunehmend wettbewerbsintensiv, und das Unternehmen steht vor der Herausforderung, seine Marktposition zu verteidigen und sich gegenüber Konkurrenten zu differenzieren. Die steigenden Logistikkosten und die zunehmende Regulierung im E-Commerce-Sektor sind weitere Faktoren, die das Wachstum von Zalando beeinflussen könnten. Auf der anderen Seite bieten das anhaltende Wachstum des Online-Handels und die zunehmende Digitalisierung des Einzelhandels auch Chancen für weiteres Wachstum und Expansion. Die Aussichten für 2024 sind sehr zuversichtlich. Das lockt aktuell die Käuferseite in dem Wertpapier an.
Basierend auf den aktuellen Jahreszahlen und den operativen Entwicklungen bleibt der Ausblick für die Zalando-Aktie positiv. Das Unternehmen verfügt über eine starke Marktposition, ein solides Geschäftsmodell und eine wachsende Kundenbasis. Die Investitionen in Technologie und Innovationen sollten es Zalando ermöglichen, seine Wettbewerbsposition weiter zu stärken und das Umsatzwachstum langfristig zu steigern. Investoren sollten jedoch die Risiken im Auge behalten, insbesondere in Bezug auf die Wettbewerbslandschaft und mögliche regulatorische Entwicklungen.
Die Zahlen von Zalando spiegeln eine solide Performance wider, die von anhaltendem Umsatzwachstum und operativen Fortschritten geprägt ist. Das Unternehmen bleibt gut positioniert, um von den langfristigen Trends im Online-Modehandel zu profitieren. Investoren sollten die Entwicklung des Unternehmens weiterhin genau verfolgen, während Zalando sein Wachstum fortsetzt und sich den Herausforderungen der Branche stellt.
Heute starteten die Unternehmensanteile mit mehr als 10% Aufschlag in den Handel. Das ist der charttechnische Befreiungsschlag. Ich beobachte die Aktie engmaschig für eine mögliche Longposition. Dabei habe ich folgendes KO-Produkt in Vorbereitung:
WKN: ME9A83
Hebel: 5,52
Basispreis: 18,00 EUR
Christian Lill
Das Britische Pfund (GBP) hat in den letzten Wochen eine Abwertung erlebt, bedingt durch enttäuschende Wirtschaftsdaten und Unsicherheiten bezüglich der Zukunft des Vereinigten Königreichs. Doch nun zeichnet sich eine Gegenbewegung ab, die das Potenzial für eine Erholung des GBP/USD-Kurses zeigt.
Trotz der ruhigen Berichterstattung über Großbritannien bleibt es eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt. Die jüngsten Wirtschaftsdaten deuten jedoch darauf hin, dass das Land vor der Herausforderung steht, seine Zinsen bald senken zu müssen. Eine solche Maßnahme könnte die Wirtschaft stimulieren und insbesondere dem Mittelstand außerhalb des Finanzsektors zugutekommen, der unter steigenden Kosten leidet.
Die Frage nach dem richtigen wirtschaftspolitischen Kurs wird immer lauter. Soll die Inflation bekämpft werden, indem die Zinsen erhöht werden, oder ist es wichtiger, die Wirtschaft anzukurbeln? Die Antwort könnte weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft des GBP und die Stabilität der britischen Wirtschaft haben.
In Anbetracht dieser Unsicherheiten bleibt der GBP/USD-Kurs ein Thema, das Anleger genau im Auge behalten sollten. Während das Pfund vor Herausforderungen steht, bietet es dennoch Potenzial für Investoren, die auf eine Erholung setzen.
Daniel Fehring
Adidas hat die Prognose für das Jahr 2024 bestätigt und erstmals Details zur erwarteten Entwicklung in den verschiedenen Regionen genannt. Für das Gesamtjahr wird ein währungsbereinigtes Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein operatives Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 500 Millionen Euro erwartet.
Die Prognose basiert auf dem kostendeckenden Verkauf des Yeezy-Restbestands aus der beendeten Kooperation mit Kanye West, der zu einem außerordentlichen Umsatz von rund 250 Millionen Euro führen soll. Ohne die Yeezy-Verkäufe wird ein währungsbereinigtes Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet.
Adidas plant, im zweiten Halbjahr mit einem zweistelligen, prozentualen Wachstum. Nordamerika wird jedoch voraussichtlich im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich verzeichnen, während alle anderen Regionen zum Wachstum beitragen sollen.
Der operative Gewinn wird voraussichtlich durch Währungseffekte belastet, aber im Laufe des Jahres sollen sich Umsatzwachstum und Bruttomarge verbessern, was es Adidas ermöglicht, auch in Marketing und Vertrieb zu investieren.
Die Aktie reagiert auf die Zahlen mit einem kleinen Abverkauf und dem Test der Unterstützung bei 186,60 Euro. Solange diese hält, bestehen aus charttechnischer Sicht gute Chance, dass die Aktie den Widerstandsbereich um 198/200 Euro mittelfristig ansteuert.
Andreas Wolf
Im vergangenen Jahr verzeichnete der Volkswagen-Konzern einen Anstieg des Nettogewinns auf 17,9 Milliarden Euro, was einem Plus von 13 Prozent entspricht. Dies wurde hauptsächlich durch Verbesserungen im Tagesgeschäft erreicht, mit einem Umsatzwachstum von 15,5 Prozent auf 322,3 Milliarden Euro, angetrieben durch eine Steigerung der Auslieferungen um 12 Prozent. Die Umsatzrendite der Kernmarken stieg von 3,6 Prozent auf 5,3 Prozent. Trotzdem läuft ein Sparprogramm mit Stellenabbau, da das Geschäft mit den Massenmarken nicht so profitabel ist, wie von Konzernchef Oliver Blume gewünscht. Die Audi-Gruppe hätte ohne Kosten für die Rohstoffabsicherung eine verbesserte Marge erzielt. Die Softwaresparte Cariad verzeichnete einen operativen Verlust von 2,4 Milliarden Euro, während die Finanzdienstleistungen im Vergleich zu den besonders guten Vorjahren schwächer abschnitten.
Charttechnisch hat die Aktie nach einer Konsolidierung von rund acht Prozent in den vergangenen Tagen seit gestern wieder Oberwasser. Mit dem Schlusskurs oberhalb von 120 Euro könnte die Aktie jetzt zunächst wieder Kurs auf das Jahreshoch bei 128 Euro nehmen.
Bitcoin ist eine digitale Währung, die 2009 von einer anonymen Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto eingeführt wurde. Hier sind die Grundlagen, um zu verstehen, was Bitcoin ist:
Trotz eines leichten Anstiegs der Verbraucherpreise setzen die US-Börsen ihren positiven Trend fort. Der Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq verzeichneten deutliche Gewinne, während in Deutschland der DAX nach Börsenschluss die Marke von 18.000 Punkten überschritten und ein neues Rekordhoch verbucht hat. Insbesondere führende Autokonzerne profitierten von diesem Anstieg, nachdem einige Aktien in den letzten Monaten durch einen schwächelnden Absatzmarkt in China belastet wurden. Die Hoffnung ruht nun darauf, dass China bald die richtigen Impulse setzt, um seine Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen.
Die Märkte reagierten positiv auf den leicht rückläufigen Anstieg der Kerninflation, was das Vertrauen der Anleger in die Stabilität der US-Wirtschaft stärkte. Obwohl die Inflation überraschend angestiegen ist, bleiben die Diskussionen über mögliche Zinssenkungen präsent. Einige Experten prognostizieren eine baldige Lockerung der Geldpolitik der US-Notenbank, während andere zur Vorsicht mahnen.
Investoren verfolgen gespannt die Entwicklung der Inflation und die geldpolitischen Entscheidungen der Fed, da diese Faktoren die weitere Richtung der Märkte maßgeblich beeinflussen könnten. Die Rekordhochs an den Börsen spiegeln das ungebrochene Vertrauen der Anleger wider und zeigen, dass trotz der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten die Zuversicht in die Märkte weiterhin besteht.
Fazit: Die Porsche AG konnte im gestrigen Handel ein starkes charttechnisches Kaufsignal generieren. Sollte die Marke von 90€ nachhaltig überschritten werden, könnte die Porsche-Aktie sehr schnell die Marke von 100€ erreichen.
Die Aktien von Rumble, einem aufstrebenden Player im Bereich der sozialen Medien, erlebten einen bemerkenswerten Anstieg um 18 %, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen Interesse an der Übernahme von TikTok bekundet hat.
Diese Entwicklung folgt auf Monate der Spekulationen über potenzielle Käufer für die beliebte Video-Plattform TikTok, die im Besitz des chinesischen Technologiegiganten ByteDance ist. Rumble, eine Plattform für Kurzvideos, die zunehmend an Popularität gewinnt, hat angekündigt, ernsthaftes Interesse an einer Übernahme zu haben, was die Anleger begeistert.
Experten zufolge könnte eine potenzielle Übernahme von TikTok durch Rumble erhebliche Auswirkungen auf den sozialen Medienmarkt haben. TikTok hat weltweit Hunderte von Millionen von Nutzern und ist besonders bei jüngeren Zielgruppen beliebt. Die Integration dieser Nutzerbasis in das Rumble-Ökosystem könnte das Wachstum des Unternehmens beschleunigen und seine Position im Markt stärken.
Die Reaktion der Anleger auf diese Nachricht war äußerst positiv, was sich in dem deutlichen Anstieg des Rumble-Aktienkurses widerspiegelt. Investoren zeigen sich optimistisch über die potenziellen Chancen und Synergien, die sich aus einer solchen Übernahme ergeben könnten.
Während noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden und weitere Entwicklungen abzuwarten sind, bleibt die Situation um die mögliche Übernahme von TikTok durch Rumble definitiv ein Thema, das die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich ziehen wird.